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Notarkosten / Bensheim

Notarkosten
Nachvollziehbar erklärt

Sie möchten vorab wissen, welche Kosten auf Sie zukommen? Für eine Einordnung braucht das Notariat Angaben zu Ihrem Vorhaben. Hier erfahren Sie, welche Grundlagen dafür wichtig sind.

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Mappe und Stift als Symbol für die Vorbereitung von Unterlagen
Unterlagen & Vorbereitung
Verstehen. Vorbereiten. Besprechen.Das Thema kennenlernen ↓
01 / Orientierung

Was die Berechnung
bestimmt

Vier Blickwinkel geben eine erste Orientierung. Die konkrete Gestaltung richtet sich nach Ihrer persönlichen Situation.

Anliegen

Das Anliegen klären

Welche notarielle Tätigkeit wird benötigt? Eine nachvollziehbare Kosteneinordnung beginnt mit dem konkreten Vorgang und den dazugehörigen Angaben.

Gebühren

Gesetzliche Gebühren

Die Grundlage ist das Gerichts- und Notarkostengesetz. Für die Berechnung sind insbesondere der Geschäftswert und die Art der Tätigkeit maßgeblich. Ein pauschaler Betrag lässt sich deshalb ohne Angaben zum Vorgang nicht zuverlässig nennen.

Umfang

Den Umfang berücksichtigen

Beratung und Entwurf im Zusammenhang mit einer Beurkundung sind grundsätzlich in der Beurkundungsgebühr enthalten. Weitere Tätigkeiten und Auslagen können hinzukommen. Eine einzelne Tabellengebühr ist daher nicht automatisch der Gesamtbetrag eines Vorgangs.

Einordnung

Das Gespräch vorbereiten

Halten Sie vorhandene Unterlagen und Ihre offenen Fragen bereit. Welche Angaben für Ihr Anliegen erforderlich sind, wird vor dem Termin mit der Kanzlei abgestimmt.

02 / Im Blick behalten

Eine Tabellengebühr
Noch kein Gesamtbetrag

Geschäftswert

Der maßgebliche Wert ist eine Grundlage der Gebührenberechnung.

Tätigkeit

Welche Gebühr entsteht, richtet sich nach der ausgeführten Tätigkeit.

Gesamtumfang

Weitere Tätigkeiten und Auslagen können den Gesamtbetrag beeinflussen.

03 / Ihre Vorbereitung

Ihre Fragen
Ein guter Anfang

Diese Fragen helfen bei der Vorbereitung. Welche Unterlagen im Einzelfall benötigt werden, stimmen Sie mit der Kanzlei ab.

  • Um welches Rechtsgeschäft geht es?
  • Welche Werte und Beteiligten sind betroffen?
  • Welche Tätigkeiten wurden bereits beauftragt oder ausgeführt?
Beispiel mit Zahlen

Notarkosten
beim Immobilienkauf

Beim Kauf einer Immobilie oder eines Grundstücks richten sich die Notarkosten nach dem Kaufpreis (§ 47 GNotKG) und der gesetzlichen Gebührentabelle B. Für einen Kaufpreis von 400.000 Euro fallen beim Notar an: Beurkundung des Kaufvertrags, Vollzug und Betreuung, dazu eine kleine Gebühr für die elektronischen Grundbuchdaten.

Ohne Finanzierung sind das rund 2.896 Euro einschließlich Umsatzsteuer. Mit einer Grundschuld für die Bank kommen rund 900 Euro hinzu. Das Grundbuchamt berechnet zusätzlich eigene Gebühren. Die Kosten trägt in der Regel der Käufer.

Beispiel nach GNotKG, Stand Oktober 2026, zuzüglich Auslagen. Verbindlich ist die Kostenberechnung im Einzelfall.

  • Beurkundung (2,0): 1.570,00 €
  • Vollzug (0,5): 392,50 €
  • Betreuung (0,5): 392,50 €
  • Grundbuchdaten: 78,50 €
  • Zusammen netto: 2.433,50 € · mit 19 % USt rund 2.896 €
04 / Häufige Fragen

Vorher
gut zu wissen

Sind die Gebühren frei verhandelbar?

Die notariellen Gebühren richten sich nach den gesetzlichen Vorgaben; sie werden nicht wie ein frei kalkulierter Angebotspreis vereinbart.

Zeigt ein Gebührenrechner den Endbetrag?

Nicht unbedingt. Ein Rechner kann eine Orientierung für einzelne Gebühren geben. Der Gesamtumfang des konkreten Vorgangs muss zusätzlich berücksichtigt werden.

Dr. Nicolas Rohde, Rechtsanwalt und Notar in Bensheim
05 / Der nächste Schritt

Ihr Vorhaben
Das erste Gespräch

Schildern Sie kurz Ihr Anliegen. Welche Angaben benötigt werden und wie es weitergeht, klären Sie mit der Kanzlei.

Berliner Ring 101 · 2. OG · 64625 Bensheim
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Weiterlesen: Den ersten Notartermin vorbereiten · Notar oder Rechtsanwalt? · Alle Themen

Quelle: Bundesnotarkammer – Notarkosten.

Redaktioneller Stand: 10. September 2026. Allgemeine Informationen; keine Beratung im Einzelfall.

Ihr nächster Schritt

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